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14.11.2023, 14:44:03

Montana Aerospace AG: solide 9M 2023 mit +13% Umsatz- und +70% adj. EBITDA-Wachstum – Guidance erneut bestätigt & positiver Ausblick für 2024

Reinach (14.11.2023) AD-HOC-MITTEILUNG Reinach (Aargau), 14. November 2023 [Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR] Montana Aerospace AG liefert solide konzernweite Ergebnisse in den ersten 9 Monaten 2023 mit +13% (yoy) Umsatzwachstum und überproportionalem bereinigtem EBITDA-Wachstum (+70%) - Jahresprognose erneut bestätigt sowie vielversprechender Ausblick für 2024 Die Montana Aerospace AG (das "Unternehmen") und ihre operativen Tochtergesellschaften (die "Gruppe" oder "Montana Aerospace"), ein führender, hochgradig integrierter Hersteller und Lieferant von Systemkomponenten und komplexen Baugruppen für die Luft- und Raumfahrt-, E-Mobilitäts- und Energieindustrie mit weltweiten Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten, veröffentlicht heute die Ergebnisse für die ersten neun Monate 2023. HÖHEPUNKTE 9M 2023 - Geschäftszahlen: Nettoumsatz wuchs im Jahresvergleich um 13,0% auf EUR 1.042,2 Mio.; bereinigtes EBITDA[1]stieg im selben Zeitraum durch starke Entwicklungen in allen Segmenten um EUR 38,8 Mio. auf EUR 93,9 Mio. (+70,4%); nach Erreichung eines positiven Free Cash Flow während Q2 (EUR 27,0 Mio.) wurde auch während Q3 (EUR 30,1 Mio.) ein positiver Free Cash Flow erzielt - Nettoumsätze der Segmente: Aerostructures: +15%, E-Mobility: -9%, Energy: +20% - Bereinigtes EBITDA der Segmente: Aerostructures: +54%, E-Mobility: +81%, Energy: +86% - Guidance erneut bestätigt: >EUR 1,5 Mrd. Nettoumsatz und ein bereinigtes EBITDA im Bereich von EUR 130-150 Mio.; klares Ziel der Generierung eines positiven Free Cash Flow und Nettogewinns; Montana Aerospace bestätigt daher seine Guidance für das Jahr 2023 erneut - Ausblick 2024: Montana Aerospace erwartet für 2024 einen soliden Nettoumsatz in Höhe von ~EUR 1,7 Mrd. und ein bereinigtes EBITDA im Bereich von EUR 180-200 Mio.; klares Ziel, im Geschäftsjahr 2024 einen positiven Free Cash Flow und Nettogewinn zu erzielen - Erfolgreiche Refinanzierung / Ring-fencing umgesetzt: Montana Aerospace AG unterzeichnet erfolgreich einen neuen Konsortialkredit in Höhe von EUR 450 Mio. - Schaffung einer unabhängigen Finanzierungsstruktur, Straffung der Bilanz und Stärkung der Bonität durch striktes Ring-Fencing (Siehe Ad-hoc-Mitteilung vom 10. November 2023) Prognose für das Gesamtjahr erneut bestätigt Die Ergebnisse der ersten neun Monate 2023 entsprechen unseren Prognosen in den Segmenten Aerostructures und E-Mobility und übertreffen unsere internen Erwartungen im Segment Energy. Zu den Höhepunkten der Ergebnisse für die ersten neun Monate 2023 zählen die Nettoumsatzzahlen des Segments Aerostructures, welche sich auf EUR 497,7 Mio. belaufen (+14,7% Wachstum im Jahresvergleich), sowie die bereinigten EBITDA-Zahlen aller Segmente mit einem Wachstum von +54% im Aerostructures-Bereich, +81% im E-Mobility-Bereich und +86% im Energy-Bereich. Nettoumsatz Montana Aerospace erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2023 einen konsolidierten Nettoumsatz von EUR 1.042,2 Mio. und lag damit 13% über dem Vorjahreswert von EUR 922,6 Mio. Den größten Beitrag zum Umsatz leistete das Geschäftsfeld Aerostructures mit EUR 497,7 Mio., dicht gefolgt vom Bereich Energy (EUR 418,0 Mio.). Das Geschäftsfeld E-Mobility verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr, was auf den verminderten Umsatz mit Rundbarren (Recycling von Aluminium) auf dem externen Markt zurückzuführen ist. Generell erfolgte der Großteil der Umsatzentwicklung organisch, wurde jedoch auch durch die Übernahmen von ASCO im Segment Aerostructures sowie Sao Marco im Segment Energy durch Montana Aerospace im Jahr 2022 unterstützt. Zusätzlich muss der Umsatzverlust durch die Veräußerung des Maschinenbauers Alpine Metal Tech (im Konzern bis Ende 2022) berücksichtigt werden. Montana Aerospace weist insgesamt eine konstant starke ‚order to bill ratio' von >1 auf. EBITDA Unter Berücksichtigung von einmaligen und nicht-operativen Effekten - insbesondere Rechtskosten sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Post-Merger-Integration (PMI) - belief sich das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 auf EUR 93,9 Mio. und übertraf damit den Wert von EUR 55,1 Mio. im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies entspricht einer bereinigten EBITDA-Marge von 9% im Vergleich zu 6% in den ersten neun Monaten 2022. Die Gesamtleistung des bereinigten EBITDA wird nach wie vor durch externe Lieferkettenprobleme beeinträchtigt, mit denen ASCO im Segment Aerostructures auf dem Weg zur vollständigen Integration konfrontiert ist. Auf nicht bereinigter Ebene stieg das ausgewiesene Konzern-EBITDA von EUR 46,8 Mio. in den ersten neun Monaten 2022 auf EUR 88,6 Mio. 2023, was einem Anstieg von +89,6% entspricht und im Einklang mit dem Anstieg des bereinigten EBITDA steht (+69,8% im Vergleich zur Vorperiode). Isoliert betrachtet lässt sich beinahe eine Verdopplung (+82.3%) des bereinigten EBITDA im Vergleich zwischen Q3 2022 (EUR 18,1 Mio.) sowie Q3 2023 (EUR 33,0 Mio.) beobachten. Der Materialaufwand (EUR 659,8 Mio. in den ersten neun Monaten 2023 gegenüber EUR 620,8 Mio. im gleichen Zeitraum 2022) stieg unterproportional zur Umsatzentwicklung. Da die Personalkosten ebenfalls unterproportional zum Nettoumsatz wuchsen (EUR 212,3 Mio. bis inklusive September 2023 gegenüber EUR 195,1 Mio. in derselben Vorjahresperiode) wurden wichtige Skaleneffekte erzielt. Wir erwarten eine Fortsetzung dieses Trends. Die vier Bereinigungen des EBITDA in den ersten neun Monaten 2023 waren einerseits die Kosten im Zusammenhang mit PMI-Aufwendungen im Zuge des Erwerbs der ASCO-Gruppe im Jahr 2022 in Höhe von EUR 0,9 Mio., gefolgt von Rechtskosten in Höhe von EUR 2,4 Mio., sowie Management-Stock-Option-Programm (MSOP) in Höhe von EUR 1,7 Mio., und andererseits Vorbereitungskosten für den potenziellen Börsengang von ASTA in Höhe von EUR 0,3 Mio. Insgesamt belaufen sich die Bereinigungen des EBITDA auf EUR 5,3 Mio. Entwicklung von Nettoumsatz und bereinigtem EBITDA nach Segmenten in EUR Mio. Aerostructures E-Mobility Energy 9M 2022 9M 2023 9M 2022 9M 2023 9M 2022 9M 2023 Nettoumsatz 433,8 497,7 140,8 127,9 348,6 418,0 im Jahresvergleich +14,7% -9,2% +19,9% Bereinigtes EBITDA 36,4 56,0 12,7 23,0 10,0 18,7 im Jahresvergleich +54,1% +81,3% +86,4% Die Entwicklung des Segmentumsatzes und des bereinigten EBITDA in den ersten neun Monaten 2023 weist die Bereiche Aerostructures und Energy als Haupttreiber für die positive Entwicklung von Montana Aerospace aus. Aerostructures verzeichnete ein Umsatzwachstum von +14,7% (Nettoumsatz von EUR 497,7 Mio.) während Energy einen deutlichen Umsatzanstieg von +19,9% (Nettoumsatz von EUR 418,0 Mio.) verbuchte. Das Segment E-Mobility verzeichnete einen um -9,2% geringeren Nettoumsatz (EUR 127,9 Mio. in den ersten neun Monaten 2023 gegenüber EUR 140,8 Mio. im gleichen Zeitraum 2022) aufgrund der nach wie vor verminderte Nachfrage nach Rundbarren (Recycling von Aluminium) auf dem externen Markt. Nichtsdestotrotz konnte das bereinigte EBITDA im Segment E-Mobility durch langfristige Verträge, striktes Kostenmanagement und den Fokus auf das margenattraktive Kerngeschäft den Umsatzrückgang kompensieren. Das Segment Energy erzielte ein beeindruckendes bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 18,7 Mio., was einem Anstieg von +86,4% im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2022 entspricht. Damit etablierte sich der Bereich als konstant starkes Wachstumssegment, welches sehr starken Rückenwind in einem sich strukturell verändernden Marktumfeld erhält. Der Bereich Aerostructures verzeichnete ebenfalls eine deutliche Verbesserung des bereinigten EBITDA in Höhe von +54,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erzielte EUR 56,0 Mio. Dieses Ergebnis wird jedoch aufgrund der anhaltenden Herausforderungen in der Lieferkette bei ASCO weiterhin negativ beeinflusst. Der klare Fokus im Bereich Aerostructures liegt auf der Nutzung von Skaleneffekten sowie der Generierung eines überproportionalen EBITDA-Beitrages zum Nettoumsatz. Trade Working Capital In Bezug auf das Trade Working Capital (TWC) erwarten wir, wie angekündigt, bis Ende 2023 und auch danach in allen Segmenten ein deutlich niedrigeres und nachhaltigeres TWC-Niveau zu erreichen. In Anbetracht des Nettoumsatzanstieges von etwa +13% ist hervorzuheben, dass die Vorräte nur um etwa 7% anwuchsen, was den Trend eines effektiven Trade Working Capital Managements belegt. Finanzielles Ergebnis Das Finanzergebnis wurde durch erheblich höhere Zinsaufwendungen negativ beeinflusst und stieg von EUR -19,5 Mio. in den ersten 9 Monaten der Vorperiode auf EUR -39,7 Mio. Ende September 2023. Dennoch entfällt mehr als ein Drittel des Finanzergebnisses auf nicht zahlungswirksame Posten (Fremdwährungspositionen). Die Kombination aus dem neuen Konsortialkredit und der Verwendung von bis zu EUR 200 Mio. f


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